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Bondage (774)

151180 von 272 Produkten

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  1. Sex & Mischief Black Bondage Tape
    Sex and Mischief - Black Bondage Tape Sex and Mischief
    12,90 €
    Bewertung:
    93%
    4.65/5
  2. Sex & Mischief Rubber Tickler
    Sex and Mischief - Rubber Tickler Red Sex and Mischief
    12,90 €
    Bewertung:
    100%
    5/5
    • Tickler mit Gummfransen
    • Für weiche bis harte Schläge geeignet
  3. Fifty Shades of Grey Freed Pleasure Overload - Set von Fifty Shades of Grey online bei Amorelie kaufen.
    Fifty Shades of Grey - Freed Pleasure Overload - Set Fifty Shades of Grey
    109,00 €
    Bewertung:
    80%
    4/5
    • Sextoy-Set bestehend aus 10 aufregenden Accessoires
    • Hochwertige Aufbewahrungsbox
    • Inklusive Tipps zum Nachmachen
  4. –40% Maze Wide Belt & Restraints - Braun von MAZE online bei Amorelie kaufen.
    MAZE - Wide Belt & Restraints - Braun MAZE
    59,90 €
    35,95 €
    • Breiter Gürtel - kann zu Handfesseln umfunktioniert werden
    • PETA-Approved Vegan
    • Größenverstellbar um die Taille
  5. Sex and Mischief Impressions Crop Heart Peitsche bei Amorelie online kaufen
    Sex and Mischief - Impressions Crop Heart Peitsche Sex and Mischief
    15,90 €
    Bewertung:
    85%
    4.25/5
  6. Steamy Shades Suction Handfesseln - Black von Steamy Shades online bei Amorelie kaufen.
    Steamy Shades - Suction Handfesseln - Black Steamy Shades
    43,90 €
    • Perfekt für Einsteiger
    • Einfach zu verstellen
    • Für alle Größen entworfen
  7. Gag Ball - Pink von Ouch! online bei Amorelie kaufen.
    Ouch! - Gag Ball - Pink Ouch!
    14,90 €
    Bewertung:
    20%
    1/5
    • Atmungsaktiver Ballknebel mit Lederriemen
    • Größenverstellbare, beidseitig abgesteppte Riemen mit Ziernaht
    • Hautfreundlich, hygienisch und sicher
  8. Fesseln in Schleifenoptik - Black von Pipedream online bei Amorelie kaufen.
    Pipedream - Fesseln in Schleifenoptik - Black Pipedream
    28,90 €
    • Bequeme Hand-und Fußfesseln
    • Verspielte Schleifchen
    • Hoher Tragekomfort
  9. XXDreamSToys Silikonfußfesseln - Schwarz von XXdreamSToys online bei Amorelie kaufen.
    XXdreamSToys - Silikonfußfesseln - Schwarz XXdreamSToys
    15,10 €
    • Praktische Silikonfußschellen
    • Einfach überstreifen und fesseln lassen
    • Ohne Knoten und Schlüssel
  10. XXDreamSToys Silikonhandfesseln - Schwarz von XXdreamSToys online bei Amorelie kaufen.
    XXdreamSToys - Silikonhandfesseln - Schwarz XXdreamSToys
    9,90 €
    • Praktische Silikonhandschellen
    • Einfach überstreifen und fesseln lassen
    • Ohne Knoten und Schlüssel
  11. Whip & Tickle Red & White
    Sex and Mischief - Whip & Tickle Red & White Sex and Mischief
    22,90 €
    Bewertung:
    80%
    4/5
    • Peitsche mit Federn und Gummfransen
    • Für weiche bis harte Schläge geeignet
  12. Sportsheets Pleasure Federtickler Pink bei Amorelie online kaufen
    Sportsheets - Pleasure Federtickler - Pink Sportsheets
    8,90 €
    Bewertung:
    80%
    4/5
    • Weicher Federtickler
    • Für sinnliche Streicheleinheiten
    • Praktische Halteschlaufe
  13. Beginner's Handcuffs - Red von Ouch! online bei Amorelie kaufen.
    Ouch! - Beginners Handcuffs - Red Ouch!
    8,90 €
    Bewertung:
    93%
    4.65/5
    • Handschellen aus Metall
    • Für Fesselspielchen aller Art
    • Für Sie und Ihn
  14. Sex & Mischief Small Rubber Whip
    Sex and Mischief - Small Rubber Whip Red Sex and Mischief
    12,90 €
    Bewertung:
    85%
    4.25/5
    • Peitsche aus Gummifransen
    • Für weiche bis harte Schläge geeignet
    • Mit Haltschlaufe
  15. Kinbaku Rope 10m - Purple von Ouch! online bei Amorelie kaufen.
    Ouch! - Kinbaku Rope 10m - Purple Ouch!
    16,90 €
    Bewertung:
    90%
    4.5/5
    • Geflochtenes Bondageseil
    • Für Fesselspiele jeder Art
    • Angenehm weich auf der Haut
  16. Bijoux Indiscrets MAZE Knee Cuffs - Brown von Bijoux Indiscrets online bei Amorelie kaufen.
    MAZE - Schmale Fußfesseln - Braun MAZE
    39,90 €
    • In der Größe verstellbares Knöchelfesseln
    • PETA-Approved Vegan
    • Kombinierbar mit einer Kette für intensiven Fesselspaß
  17. Bijoux Indiscrets Za Za Zu Feather Handschellen bei Amorelie online kaufen
    Bijoux Indiscrets - Za Za Zu Feather Handschellen Bijoux Indiscrets
    14,90 €
    Bewertung:
    83%
    4.15/5
  18. PicoBong Fear No Evil Teaser - Blau bei Amorelie online kaufen
    PicoBong - Fear No Evil Teaser - Blau PicoBong
    12,90 €
    • Weicher Federkitzler
    • Für sinnliche Streicheleinheiten
    • Formschöner Griff aus Neopren
  19. Lux Fetish Love Handschellen - Rot von Lux Fetish online bei Amorelie kaufen.
    Lux Fetish - Love Handschellen - Rot Lux Fetish
    16,90 €
    • Anschmiegsame Handfesseln
    • Größenverstellbar
    • Mit Innenpolsterung
  20. Feathered Nipple Clamps von Sex & Mischief online bei Amorelie kaufen.
    Sex and Mischief - Feathered Nipple Clamps Sex and Mischief
    12,90 €
    Bewertung:
    93%
    4.65/5
  21. Pincers Nipple Clamps - Metallic von Ouch! online bei Amorelie kaufen.
    Ouch! - Pincers Nipple Clamps - Metallic Ouch!
    16,90 €
    • Attraktive Nippelklemmen im Zangen-Stil mit Kette
    • Für lustvolle Bondage-Spielereien oder als Schmuckstück
    • Zur besonders intensiven Stimulation ungepolstert
  22. Wooden Bridle - White von Ouch! online bei Amorelie kaufen.
    Ouch! - Wooden Bridle - White Ouch!
    19,90 €
    • Hochwertiger Holzknebel mit Lederriemen
    • Größenverstellbare Riemen mit Ziernaht
    • Natürliche Materialien
  23. Sex & Mischief Small Rubber Whip
    Sex and Mischief - Small Rubber Whip Purple Sex and Mischief
    12,90 €
    Bewertung:
    85%
    4.25/5
    • Peitsche aus Gummifransen
    • Für weiche bis harte Schläge geeignet
    • Mit Haltschlaufe
  24. Japanese Rope 10m - Pink von Ouch! online bei Amorelie kaufen.
    Ouch! - Japanese Rope 10m - Pink Ouch!
    15,90 €
    Bewertung:
    70%
    3.5/5
    • Geflochtenes Bondageseil
    • Für Fesselspiele jeder Art
    • Angenehm weich auf der Haut

Bondage (774)

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Bondage und BDSM

Was ist BDSM und was Bondage?

Um zu wissen, was sich hinter den Begriffen verbirgt, sollte zunächst klar sein, wofür das – etwas sperrige – Akronym BDSM steht. Es setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline (Fesselung und Disziplinierung), Dominance & Submission (Beherrschung und Unterwerfung), Sadism & Masochism (Sadismus und Masochismus)“ zusammen und ist der korrekte Oberbegriff für eine Gruppe vielgestaltiger sexueller Vorlieben und Identitäten. Bondage ist also nur ein Teil vom BDSM-Spektrum und bezieht sich lediglich auf die Fesselkunst.

Beim BDSM begeben sich die Beteiligten freiwillig und zum Lustgewinn aus ihrer Gleichberechtigung in ein Machtgefälle. Der devote (unterwürfige) Partner, auch Sub oder Bottom genannt, gibt einen bestimmten Teil seiner Selbstbestimmung auf und übergibt sie dem dominanten (bestimmenden) Partner, Dom oder Top genannt. Der Sub wird in einem zuvor festgelegten Rahmen gefesselt oder gedemütigt, aber auch liebkost. In der Hilflosigkeit, dem Ausgeliefertsein und dem Erzogenwerden liegt der Reiz. Der Dom findet den Reiz und die Erregung in der Kontrolle, der Macht über den Sub.

Switcher, Sessions & Vanilleeis

Die meisten BDSMler finden sich in einer der beiden Rollen wieder. Es gibt aber auch einige, die zwischen aktivem und passivem Part wechseln: sogenannte Switch oder Switcher. Menschen, die keine BDSM-Neigungen haben, werden in der Szene als Vanillas bezeichnet. Vanille ist die beliebteste und weltweit verbreitetste Eissorte und gilt als gewöhnlich. "Gewöhnlicher" Sex  ist demnach Vanillasex.

BDSM-Praktiken finden zumeist während einer festen Zeitspanne statt, welche man als Spiel oder Session bezeichnet. Geschlechtsverkehr in jedweder Form kann innerhalb einer Session vorkommen – muss aber nicht. Wichtig: BDSM ist nicht immer alles auf einmal, es ist vielfältig. So bedeutet Dominanz nicht gleich Sadismus und der Lustschmerz ist nicht jedermanns Sache und kommt in vielen Sessions gar nicht vor. Und wusstet Ihr, dass Bondage nicht unbedingt nur zur Fixierung des Sub gedacht ist, sondern auch aus rein ästhetischen Gründen praktiziert wird?

Tipps für den Einstieg

Als BDSM-Neuling solltest Du langsam anfangen und Dich stetig steigern. Du brauchst nicht gleich ein ganzes Spielzimmer ausstaffieren, um in den Genuss von erregenden Spielen mit der Macht zu kommen. Obwohl „learning by doing“ bei vielen sexuellen Praktiken wohl das Beste ist, solltest Du Dich im Hinblick auf BDSM-Abenteuer etwas informieren – zu allererst zum Thema Sicherheit und Vertrauen. Wir haben für Dich in einigen Magazinartikeln zusammengetragen, was genau ein Safeword ist, wie es besser nicht lauten sollte und warum es beim BDSM so wichtig ist. In unserem BDSM-Lexikon kannst Du außerdem bestimmte Begrifflichkeiten der Szene lernen. Um Deiner Kreativität und Fantasie etwas auf die Sprünge zu helfen, haben wir tolle Ideen für heiße Rollenspiele zusammengetragen. Interessieren Dich lustvolle Klapse? Dann wird Dich unser Spanking-Artikel interessieren, der Inspirationen für Stellungen für Einsteiger und erfahrene Spanker gibt. Und welche Rolle spielt eigentlich der Lustschmerz dabei? Finde es heraus. Ein großer Bereich von BDSM ist der Fetisch – Lack, Leder, Latex sind in der Szene und Mode äußerst beliebt. Und natürlich darf ein bisschen Bondage nicht fehlen.

Zum BDSM-Spiel gehören ebenfalls bestimmte Accessoires und Toys. So dienen zum Versohlen häufig Gerten, Flogger-Peitschen oder Paddle . Fesseln, Augenbinden, Nippelklemmen und Co. geben dem Machtspiel zusätzlich Würze. Das Spiel mit heißem Kerzenwachs ist ebenfalls ein beliebtes Hilfsmittel, um Lustschmerz zu erzeugen. Habt ihr Lust, diese Sachen einmal auszuprobieren? Bei AMORELIE werdet ihr mit Sicherheit fündig.

Geschichte: BDSM historisch

6. Jh. v. Chr. – Spanking in der Antike

Eines der ältesten grafischen Zeugnisse sadomasochistischer Praktiken stammt aus einem etruskischem Grab in der Nähe von Rom, heute bekannt als Tomba della Fustigazione (Grab der Züchtigung). Schon damals ging es wild zur Sache: Zwei Männer schlagen eine Frau beim Liebesspiel mit einem Stock und mit der Hand.

2. - 3. Jh. n. Chr. – SSC im Kamasutra

Das Kamasutra ist das uralte indische Lehrbuch über Erotik. Die Inder wussten schon damals um die erregende Wirkung sanfter Schläge. Es werden verschiedene Schlagarten erklärt und für Schläge unzulässige Regionen des menschlichen Körpers. Es ist der erste schriftlich überlieferte Text zu dieser Thematik. Hier liegen auch die Ursprünge des heutigen SSC-Prinzips, denn das Kamasutra weist darauf hin, dass Klapse beim Sex nur im gegenseitigen Einverständnis verteilt werden dürfen.

1769 – Erotische Auspeitschungen

„Fanny Hill“ ist ein erotischer Briefroman von John Cleland, der von einer Prostituierten handelt, die Gefallen an ihrer Arbeit entwickelt. In dem Buch werden Szenen mit Flagellationen (Auspeitschungen) in einem Bordell geschildert.

18. Jh. – Ein amoralischer Sadist

Der Sadismus ist benannt nach dem französischen Adligen Marquis de Sade, der zu Zeiten der Französischen Revolution lebte. Er schrieb Romane („Die 120 Tage von Sodom“) mit pornografischen Inhalten und Gewaltorgien. Mit dem heutigen BDSM hat das jedoch nichts zu tun, denn Sade wurde mehrfach von Misshandlungsopfern angeklagt und später verhaftet – sein Sadismus beruhte ganz und gar nicht auf beiderseitigem Einverständnis. Er starb in einer Psychiatrie.

19. Jh. – Ein unfreiwilliger Namensgeber

Ein weiteres, prägendes literarisches Werk für die BDSM-Geschichte ist „Venus im Pelz“ (1870) von dem österreichischen Schriftsteller Leopold Ritter von Sacher-Masoch. Es handelt von dem Sklaven Severin und seiner unterwürfigen Liebe zu seiner Herrin Wanda. Der später geläufige Begriff Masochismus ist eine Anspielung auf seinen Namen.

1950er Jahre – Lack & Leder

Die Wurzeln des modernen BDSM liegen in der US-amerikanischen schwulen Old-Guard-Lederbewegung, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus der Motorradfahrer-Subkultur formierte. Das 1981 in den USA von der lesbisch-feministischen BDSM-Organisation Samois veröffentlichte Handbuch "Coming to Power" führte in der lesbischen Gemeinschaft zu einer höheren Akzeptanz des Themas.

1950er und 1960er Jahre – Es lebe der Fetisch

Der US-amerikanische Fotograf Irving Klaw veröffentlichte die ersten Werbefilme und Fotografien mit BDSM-Motiven. Er gilt als der erste Fetischfotograf und sein Model, die Pin-up-Ikone Bettie Page, wurde zum ersten bekannten Bondage-Model.

1990er Jahre – Das Internet

Die Abkürzung BDSM entstand zu Beginn der neunziger Jahre in den USA in speziellen Internetforen. Der Begriff ist dort 1991 zum ersten Mal nachweisbar.

Wer? Wie? Wo? – BDSM in Zahlen

Die Schätzungen über den Anteil von BDSM-Vorlieben in der Bevölkerung reichen von etwa 5 bis 25 Prozent. Laut einer weltweiten Befragung aus dem Jahr 2005 ("Durex Global Sex Survey 2005"), für die 317.000 Personen in 41 Ländern befragt wurden, verwendeten rund 20 % der Befragten bereits einmal Masken, Augenbinden oder sonstige Bondage-Utensilien. 5% (Deutschland 4%) bekannten sich ausdrücklich zu sadomachistischen Spielarten. In der Erhebung im Jahr 2004 („Durex Global Sex Survey 2004“), an der mehr als 350.000 Personen teilnahmen, bekannten sich 19% (Deutschland 5%) zu praktiziertem Spanking. 22% (Deutschland 34%) bekannten sich zum Gebrauch von Augenbinden und/oder Handschellen.

Allgemein ist festzustellen, dass Masochismus (passiv) offenbar beliebter ist als Sadismus (aktiv). Diversen Befragungen zufolge gibt es etwa viermal so viele BDSM-Fans, die den devoten Part bevorzugen. Meistens sind es Frauen. Eine Umfrage der holländischen Tilburg-Universität ergab, dass BDSMler mental stabiler, gesünder und in ihrer Beziehung glücklicher sind als „Vanillas“. In der gleichen Umfrage gaben 33% der Männer an, Subs zu sein; 48% von ihnen Doms und 18% Switcher. Bei den Frauen waren 75% der Befragten submissiv, 8% dominant und 16% Switcher.

Bondage Stellungen für Anfänger

Bondage ist nicht gleich Bondage. Die kunstvolle Fesselung hat verschiedenste Absichten und es gibt unzählige Bondage-Arten sowie ganz unterschiedliche Techniken und Fesselstellungen. Folterbondage, Zierbondage, Hogtie, Spread Eagle und mehr – wir erklären Dir die wichtigsten Bondage Stellungen und Positionen.

Die beliebtesten Bondage-Stellungen

Hogtie

Der Bottom liegt auf dem Bauch, Hand- und Fußgelenke werden hinterrücks zusammengebunden. Die gefesselten Hand- und Fußgelenke werden ebenfalls miteinander verbunden. Tastet Euch langsam ran und lasst die Verbindung zwischen Hand und Fuß lieber länger, um keinen Rückenschaden zu riskieren.

Frogtie

Beim Frogtie werden die Beine mit den Fußgelenken an den Oberschenkel gefesselt, wodurch eine Froschposition erlangt wird. Die Handgelenke wiederum werden außen an den Beinfesselungen der jeweiligen Seite oder aber hinter dem Rücken fixiert.

Spread Eagle

In dieser Bondage-Position wird der Bottom auf dem Rücken oder Bauch liegend, alle Viere von sich, an vier separaten Punkten befestigt. Der fertige Spread Eagle sieht von oben wie ein großes X aus. BDSM-Profis praktizieren den Spread Eagle auch im Stehen, beispielsweise an einem Andreaskreuz.

Strappado

Die Handgelenke werden hinter dem Rücken gefesselt und mit einem Seil nach oben gezogen. Das Seil ist an der Decke befestigt. Die Füße bleiben auf dem Boden. Diese Stellung ist nur was für Bondage-Profis und sollte nur unter Anleitung oder in einem professionellen Studio durchgeführt werden. Schulterverletzungen drohen.

Boxtie

Die Arme werden auf dem Rücken verbunden. Das Seil wird um den Oberkörper (ober- und unterhalb der Brust) herum am Rücken zusammengebunden. Menschen mit Schulterproblemen sollten diese Stellung lieber aus ihrem Repertoire streichen. Nicht jeder ist so gelenkig, um in dieser Haltung zu verweilen!

Bondage-Arten

Sich gegenseitig zu Fesseln und damit ein klares Machtgefälle zwischen Fesselungskünstler („Rigger“) und dem devoten Partner („Bunny“) herbeizuführen, ist ein beliebtes erotisches Spiel. Doch was bewirken die Fesseln eigentlich und wozu dienen sie? Hierbei kann man drei Hauptgruppen unterscheiden:

Beim Zweckbondage geht es schlicht und einfach darum, Bewegungsunfähigkeit herzustellen, man spricht auch von Gebrauchsbondage. Kenntnisse spezieller Knotentechniken und besondere Fesselutensilien sind unnötig. Das Ziel ist es, den Sub schnell und zweckmäßig zu fixieren.

Folterbondage hingegen hat die Absicht, den Bottom mit der Fixierung in eine möglichst unbequeme oder schmerzhafte Lage zu zwingen – z.B. als Strafe im Rahmen eines Züchtigungsspiels. Geschlechtsverkehr muss übrigens nicht unbedingt Teil einer Bondage-Session sein, Sex kann aber vorkommen. Daher fällt auch manchmal der Begriff "Fesselsex".

Besonders schön anzusehen – was in diesem Fall auch der Zweck ist – ist das sogenannte Zierbondage. Hier stehen ästhetische Gesichtspunkte im Vordergrund. Die Fesselung soll vor allem gut aussehen und erst in zweiter Linie den Bottom einschränken. Oftmals wird Zierbondage zur Betonung bestimmter Körperteile oder als „Kostüm“ auf Fetischpartys getragen.

Zudem ist das kunstvolle Japan-Bondage (Shibari oder Kinbaku genannt) von dem uns geläufigen Bondage zu unterscheiden. Hierbei handelt es sich um eine aus Japan stammende Fesselkunst. Ziel ist es, den Körper und die Seile zu einer ästhetischen und harmonischen Einheit zu verbinden. Ein Machtgefälle zwischen aktiven und passivem Part ist nicht immer vorhanden, so kann man sich beim Fesseln auch als ebenbürtige Komplizen gegenüberstehen.

Bondage-Techniken

Beim Bondage unterscheidet man zwischen grundlegenden Techniken. Neben dem Zusammenbinden von Armen und Beinen, gibt es noch das Auseinanderspreizen (z.B. mit einer Spreizstange) und das Festbinden an Gegenstände wie beispielsweise an den Bettpfosten oder der Stuhllehne. Auch hier ist Vorsicht geboten, da die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Eine beliebte Technik ist Wickelbondage. Hierbei werden einzelne Körperteile oder sogar der ganze Körper eingewickelt. Mit Seilen entsteht ein tolles Muster, es wird hierfür aber auch Frischhaltefolie genutzt – aber Achtung: Ein Hitzestau unter dem luftdichten Material kann gefährlich werden. Echte BDSM-Profis praktizieren unter anderem Hängebondage (Suspension Bondage), also das Aufhängen des Körpers. Hierfür sind jedoch detaillierte Kenntnisse der menschlichen Anatomie, Erfahrung und spezielle Vorrichtungen (Haken in der Decke, Balken etc.) notwendig. Don't try this at home!

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